Evangelische Kirchengemeinden Katzenfurt und Daubhausen

Wir sind für dich da!


Schreiben Sie auf unsere Gebetswand

In diesen Zeiten sind wir aufeinander angewiesen. Es täte gut, die Nähe der anderen zu spüren.

In diesen Zeiten müssen wir Abstand halten, um uns und die anderen möglichst wenig zu gefährden.

In diesen Zeiten können wir Nähe schenken und erfahren.

Im Gebet.

 

Wir laden Sie ein, hier Ihre Gebete aufzuschreiben, Ihre Gedanken, Ängste und Wünsche vor Gott zu bringen,

und sie mit anderen zu teilen. Schreiben Sie auf, was Sie bewegt. 




Gebetswand

Stephanie Martin
03.05.2020 12:02:25
Herr, du großer Gott,
wir wollen Dich loben und preisen.
Du hast alles geschaffen. Wir sehen mit Staunen, wie jetzt im Frühling die Natur erwacht, alles grünt und blüht Dir zur Ehre, unbeeindruckt davon was wir Menschen tun.
Du lässt aber auch Krankheit und Leid zu in dieser Welt. Wir wissen nicht warum, aber wir vertrauen darauf, dass du die Geschicke dieser Welt in deinen Händen hältst.
Dass du uns in deiner Hand hältst und uns nicht fallen lässt.
Darum wollen wir dir danken und dich anbeten, zusammen mit allen Christen auf der Welt, die oft verfolgt und unterdrückt werden und sich dennoch versammeln unter Gefahr für Leib und Leben, um Dein Wort zu hören.
Herr, wir wollen dir dankbar singen
trotz Corona
trotz aller Einschränkungen
trotz Trauer und Leid
-denn es gibt noch so unendlich viel, für das wir dir danken können.
Wir fühlen uns auf uns selbst zurückgeworfen, hilf uns, dennoch nicht nur um uns selbst zu kreisen, sondern weite unseren Blick auf unsere Mitmenschen, dass wir erkennen, wo wir helfen können.
Wir wollen auf Dein Wort hören, denn durch Dein Wort empfangen wir Deinen Geist,
nicht einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Amen
Katharina Weller
23.04.2020 11:15:49
DER SCHATTEN DER FREIHEIT

Wenn mich heute jemand fragen würde wie ich mich fühle, dann würde ich (falls die Umstände eine wirklich ehrliche Antwort zuließen) antworten: GEFANGEN!
So fühle ich mich, gefangen. Ich dachte bislang immer das Zeit unser kostbarstes Gut sei, aber was bedeutet Zeit wenn man sie nicht füllen kann? Wenn man in seiner „Zeit“ Menschen nicht sehen kann die man liebt? Wenn man Dinge nicht tun kann die einem am Herzen liegen? Wenn man Orte nicht besuchen kann die einem wichtig sind?
Wie viel Wert hat Zeit ohne Gesundheit? Wie viel Wert hat Zeit und Freunde und Familie? Wie viel Wert hat Zeit ohne Freiheit?
Zeit ist relativ. Jeder von uns hat mehr als genug davon zur Verfügung, auch ohne Corona... Die Frage ist nicht ob wir Zeit haben, sondern wie wir unsere Zeit nutzen. Und um unsere Zeit nutzen zu können brauchen wir FREIHEIT! Etwas worauf wir im Moment zu einem Teil verzichten müssen, was uns genommen wurde. Wussten wir denn in unserem Alltag wie kostbar die FREIHEIT ist?
Es ist wie bei allem, man merkt erst was man hatte wenn man es verloren hat. Und das ist richtig und gut so... Denn ohne Schatten würde es kein Licht geben. Wir wären nicht im Stande Licht als solches überhaupt zu erkennen, würde es da nicht die Dunkelheit geben.
Viele von uns kannten den SCHATTEN DER FREIHEIT nicht. Wir sind geboren und aufgewachsen in Freiheit und erkannten darum ihren eigentlichen Wert nicht.
Nichts passiert jemals ohne Grund. Und und so ist auch diese Krise, diese Dunkelheit, für uns eine Chance. Eine Möglichkeit innerlich zu wachsen, uns weiter zu entwickeln, und zu erkennen was alles immerzu im Licht für uns leuchtet. Dinge die wir vielleicht nicht „erkennen“, weil uns der Kontrast fehlt, der Schatten, DER GEGENSPIELER.
Jetzt, da wir im Schatten stehen sehen wir wieder klar, was doch immerzu so kostbar und eben nicht selbstverständlich unser Leben erhellte. Bald schon kommt der Tag an dem wir aus dem Schatten heraus treten und etwas für uns leuchtet: UNSERE FREIHEIT!
Katharina Weller
14.04.2020 11:19:38
DAS LICHT

Ich bin nicht sehr bibelfest. Kann auf Anhieb keine passende Bibelstelle angeben, die meinen Gedanken Ausdruck verleihen würde...und dennoch: ICH GLAUBE!
Es brennt ein Licht in mir. Ein starkes, kraftvolles Licht und es lässt mich singen, tanzen, fühlen, lachen, lieben, ehrfürchtig und dankbar sein. Es lässt mich LEBEN. Es lässt mich SEIN.
Ich muss nichts tun, nichts unternehmen, mich nicht anstrengen um es zu finden. Es ist einfach da. Um es zu erkennen muss ich nur zu mir selbst finden, muss mich selbst „erkennen“ unter all dem Ballast den wir Menschen uns selbst auferlegt haben in diese Welt.
Wenn ich mich von all dem befreie, dann kann ich es sehen, kann es fühlen. DAS LICHT.
Dieses Licht leuchtet in jedem von uns und in jedem Menschen leuchtet es gleich hell. Egal welche Hautfarbe, egal welche Kultur, egal welche Religion. Niemand ist besser, niemand ist schlechter. ALLE SIND GLEICH.
Alle Unterschiede, alle Barrieren sind allein von uns Menschen gemacht, haben nichts damit zu tun wer wir wirklich sind. Sind nur Fassade, eine Hülle, ein Kleidungsstück. Geschaffen von unserem Umfeld.
EIN MENSCH IST EIN MENSCH! Wann werden wir das verstehen? Wann werden wir erkennen das wir ALLE miteinander verbunden sind? Das die Schöpfung nicht „verteilt“ wurde, sondern als ein einziger pochender Herzschlag uns alle miteinander verbindet. Der Herzschlag unserer Erde...
Ich habe lange gebraucht um zu erkennen was DAS LICHT ist. Es ist GOTT. So wie wir ihn nennen. Es ist unser Schöpfer. Und er unterscheidet nicht. Weder zwischen Kulturen, noch Hautfarben, noch Religionen.
EIN MENSCH IST EIN MENSCH und Gottes Licht brennt in jedem einzelnen von uns.
Johanna Schmidt
02.04.2020 09:45:25
Trost !
Wenn Wolken dich umdräu'n an dunklen Tagen,
wenn Nebel dich umwallt, nicht gleich verzagen,
denn schau, am Himmelsblau dahinten
wirst du die Sonne finden!
Drum trau !

Wenn Sorg' und Leid dich schier erdrücken
wollen,
wenn Kummer nagt, nicht gleich dem
Schicksal grollen, das solches bot.
Es leuchtet durch die Plage der dunklen Sorgentage
der Hoffnung Morgenrot !
Drum schau !

Heinrich Kuhlbörsch
1899-1941
Peter Dörner
29.03.2020 18:05:13
Sorry, Link ist nicht korrekt einkopiert, hier der richtige:

https:­//­www.­youtube.­com/­watch?­v=­v1mQT1u_­45I
Stephanie Martin
24.03.2020 08:30:06
Wer nur den lieben Gott lässt walten,
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen
so wird er bei dir werden neu.
Denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
auf Gott setzt,
Jutta Illig
22.03.2020 08:48:44
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Danke für das Geschenk des Glaubens und für Deinen Heiligen Geist.
Wir vertrauen Dir.
Amen

(Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg)
Walter Fritzjus
21.03.2020 14:51:29
O Herr, leidvoll erkennen wir in dieser Zeit, dass wir unsere Existenz und unser Leben nicht selbst in der Hand haben.

Diese Sicherheit war eine von Menschen erschaffene Illusion, die wir für selbstverständlich gehalten und zur Normalität erhoben hatten. Wir fühlten uns mächtig und über vieles erhaben.

Wir bauten keinen Turm bis zum Himmel. Aber angesichts der wissenschaftlichen, technischen oder medizinischen Fortschritte glaubten wir, wir wären der Schöpfung ebenbürdig oder sogar überlegen.

Herr, verzeihe uns unsere Überheblichkeit. Lass uns durch diese Krise ein besseres Verständnis für unseren christlichen Glauben bekommen. Stärke die Gemeinschaft. Verleihe ihr mehr Demut.

Du zeigst uns wer wir sind. Zeige uns auch wer wir sein sollten.

Zeige uns die wahren Werte unserer Existenz: Deine Werte.

Gib uns die Kraft für eine Rückbesinnung und lasse den Preis hierfür nicht zu hoch werden.

Hilf uns, das Virus zu besiegen. Schütze diejenigen, die bereits davon betroffen sind, sei bei ihnen und begleite sie.
Johanna Schmidt
19.03.2020 15:19:12
Herr, schicke was du willst,
ein Liebes oder Leides;
ich bin gewiss*, dass Beides
aus deinen Händen quillt.

Wollest mit Freuden
und wollest mit Leiden
mich nicht überschütten!
Doch in der Mitten
liegt holdes Bescheiden!

Eduard Möricke

  • geändert
Ulrich Ries
16.03.2020 16:35:34
Guter Gott, wir sind bedroht.
Wir fühlen uns hilflos, schutzlos, ausgeliefert.
Wir denken an unsere Familien und Freunde.
Wir legen dir ans Herz
unsere Gemeinden und Dörfer,
unsere Gesellschaft,
die Welt.
Wir sind gewiss:
Du siehst in unsere Herzen.
Lass uns in dieser Zeit nicht allein.
Anzeigen: 5  10